Vorbereitung auf den Umgang mit Japanern

Vorbereitung auf den Umgang mit Japanern

Interkulturelle Fortbildung

Bei vielen Seminaren zum interkulturellen Lernen kann man den Eindruck haben,  dass die Referenten einfach nur eine Liste der „Dos and „Don’ts“ abarbeiten. Aber mir ist aufgefallen, dass meine deutschen Kunden, auch wenn sie an solch einem Seminar teilgenommen haben, auf Vieles unvorbereitet sind. Beispielweise lassen sich viele Deutsche für Verhandlungen oder Gespräche mit ihren japanischen Geschäftspartnern japanische Visitenkarten machen, haben sich aber keine Gedanken darüber gemacht, ob die Bezeichnung ihrer Position im Unternehmen für die Japaner auch verständlich sind. Hier gilt es, auf viele Details zu achten.

Japaner sind nicht alle gleich. Man kann nicht allgemein sagen, wie sie reagieren oder sich verhalten. Das wissen auch wir Japaner selber nicht. Aber es ist wichtig, zu verstehen, dass es andere Kulturen gibt, die zunächst ungewöhnlich sein können, und es ist auch wichtig, zu versuchen, diese anderen Kulturen zu akzeptieren. Das klingt einfach, aber in der Praxis scheitern oft viele daran. Die eigenen Standards sehen viele als „normal“, alles andere als „seltsam“. Will man mit Menschen mit verschiedenen kulturellen Hintergründen erfolgreich zusammenarbeiten, bringt einen diese Einstellung nicht weiter. Um von Anfang an die richtige Grundlage für eine gute Partnerschaft zu legen, empfehle ich einen Facilitation-Workshop, bei dem die Regeln und Ziele der ersten Meetings festgelegt werden. So können unnötige, zeitraubende und demotivierende Konflikte vermieden werden.